Normalerweise unterscheidest du zwischen dem "Root-Namespace" (= Konflikte vermeiden) und den dazu relativen Unter-Namespaces (= interne Organisation). Eine weit verbreitete Konvention ist es, als Root-Namespace `\` zu benutzen, also so etwas wie `BegoMarioGarde\MyPlugin`. Die Unter-Namespaces benutzt du dann für Module, Funktionsbereiche, Objektarten, oder andere organisatorischen Einteilungen. Das oben erwähnte `Admin` könnte z.B. so ein Unter-Namespaces sein. Wenn du nun in diesem `Admin` eine Klasse `SettingsPage` hättest, dann sähe die gesamte Konfiguration so aus:
- Composer würdest du den Root-Namespace nennen und ihn einem Verzeichnis zuordnen (üblicherweise `src/`).
- Im `src/` Verzeichnis würdest du ein Unterverzeichnis `Admin` erstellen.
- Im `src/Admin/` Verzeichnis würdest du eine Datei `SettingsPage.php` erstellen.
- In der `SettingsPage.php` Datei nutzt du den Namespace `use BegoMarioGarde\MyPlugin\Admin;`.
- Wenn du nun in dieser Datei bei dem Namespace eine Klasse `class SettingsPage {}` erstellst, so hat diese den "fully qualified class name" (FQCN) `BegoMarioGarde\MyPlugin\Admin\SettingsPage`.
Wegen PHPCS stimme ich dir zu, meine Bemerkung war eher wegen der Datei-Einteilung. Standards sind eine wichtige Sache (und es gibt mehrere gültige davon, neben dem WPCS, je nach Geschmackssache). Die Sache mit den Klassen-Dateien hat halt technische Nachteile, die PSR-4 vermeidet.